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Kurze Entstehungsgeschichte - Homöopathie heute

Dem genialen Arzt, Apotheker, Chemiker und Pharmakologen Dr. Friedrich Samuel Hahnemann (1755 - 1843) haben wir die Wiederentdeckung und wissenschaftliche Weiterentwicklung des Ähnlichkeitsprinzips zu verdanken, welche schließlich zu dem Begriff Homöopathie führte (aus dem griechischen: homoios = gleichartig, ähnlich/pathos = Leiden, Krankheit).

Die unbefriedigenden Ergebnisse der schulmedizinischen Behandlungsweisen mit ihren oft verheerenden Nebenwirkungen ließen Hahnemann nicht ruhen, bis er dank seinem Sachverstand und seiner Forschernatur das Ähnlichkeitsgesetz (wieder) entdeckte. Dieses Naturgesetz wurde schon vor tausenden von Jahren z. B. in asiatischen Ländern angewendet. Auch Hippokrates und vor allen Dingen Paracelsus machten sich dieses Prinzip zu nutze, obwohl dies schon zu Paracelsus Zeiten von den damaligen "Ärzten" abgelehnt wurde, die nur ihr Contraria-Prinzip gelten lassen wollten.

Hahnemann ist somit nicht der Erfinder des Ähnlichkeitsgesetzes, aber er war es, der durch unermüdliche wissenschaftliche Arbeit und Experimente dieses Gesetz in einem höchstwirksamen Heilsystem, der Homöopathie, effektiv und sicher anwendbar machte. Hahnemann arbeitete und forschte sein Leben lang für die Homöopathie und hinterließ uns dabei neben zahlreichen wissenschaftlichen Büchern das "Organon der Heilkunst", sein Hauptwerk mit 291 genauen Paragraphen über Behandlungsrichtlinien für die Homöopathie. Dieses Buch bildet noch heute die Basis für jeden gewissenhaft tätigen Klassischen Homöopathen.

Samuel Hahnemann starb am 02.07.1843 nach kurzer Erkrankung. Er liegt auf dem Friedhof Pere Lachaise, in Paris..........

Die direkten „Schüler" Hahnemanns (Bönninghausen, Stapf, Hering u. a.) sowie deren Anhänger verbreiteten die Homöopathie nicht nur in Europa, sondern in vielen Ländern der Welt. Es entwickelten sich die Nordamerikanische Schule, mit Kent, Allen, Nash, Farrington, Clarke als bekannteste Vertreter, weiter die Lateinamerikanischen Schulen mit Paschero oder Ortega, sowie die Indische Schule (Sankaran). In Europa entwickelten sich z. B. die Schweizer Schule (Schmidt, Flury, Künzli und Vögeli), die Französische (Lulian, Voisin, Schmidt), die Wiener (Dorcsi), sowie die Deutsche Schule mit Müller, Stauffer, Stiegele, Mezger, Leeser u. a. Alle diese alten Schulen haben jeweils eigene Schwerpunkte betreff Ihrer homöopathischen Vorgehensweise, hielten sich dabei aber stets an die Organon-Paragraphen bzw. Vorschriften.

So manche „neuere Homöopathen," die schlauer als Hahnemann sein wollen und seine Organon-Paragraphen verwässern (z. B. reine Geisteshomöopathie, Komplexmittelhomöopathie ect.) sind unwürdige Vertreter der Homöopathie, da sie oft (durch Misserfolge und bedenkliche Unterdrückungen von Symptomen) dem Patienten und der Klassischen Homöopathie mehr schaden als nutzen.

Trotz massiver Ablehnung, Verpöhnung sogar Verbotsaktionen durch die Schulmedizin fand die Homöopathie gerade in den letzen 20 Jahren immer mehr Anhänger. Viele von der Schulmedizin enttäuschte oder "austherapierte" und mündiger gewordene Menschen suchen nach Alternativen und kommen so zur Homöopathie.

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